Bürger für Bürger

„Aus der Region – für die Region“

Wenn also Windkraft ein großes Potenzial für den Umstieg zu 100% erneuerbaren Energien bietet und auch bei uns wirtschaftlich zu betreiben ist – dann ist der konsequente Ansatz:

Nicht warten, bis fremde Investoren die Standorte belegt haben, sondern als Bürger- und Energiegemeinschaften die Zukunft selbst in die Hand nehmen und Windkraftwerke in Eigenregie errichten und betreiben!

Nur dadurch bleibt die Wertschöpfungskette so regional wie möglich – Bürger für Bürger:

  • Die Windkraftanlagen gehören den Bürgern vor Ort und in der Region, dadurch gehören ihnen auch die Einnahmen aus dem Betrieb und dem Verkauf des erzeugten Stromes.
  • Durch den Sitz der Betreibergesellschaft(en) in den Gemeinde(n), in den auch die Windkraftanlagen stehen, fließt die zu erwartende Gewerbesteuereinnahme zu 100% der Standortgemeinde zu. Dies sind über die gesamte Mindestlaufzeit von 20 Jahren ca. 200.000 EUR je Windrad.
  • Wir streben darüber hinaus auch die zukünftige Direktvermarktung des erzeugten Stromes an. Der erzeugte Strom wird zunächst vom örtlich zuständigen Netzbetreiber abgenommen und durch das EEG auf 20 Jahre garantiert zum Festpreis von derzeit ca. 9,5 Ct je erzeugter KWh Windstrom vergütet.
  • Spätestens zu dem Zeitpunkt, zu dem die durchschnittlichen Stromkosten an der Leipziger Strombörse diesen Wert übersteigen, wird die Direktvermarktung interessant. Nach Expertenangaben wird dies bereits in wenigen Jahren der Fall sein. Vorstellbar wären hier verschiedene Szenarien – ein gesondert ausgehandelter „Regionaltarif“ ist nur eines davon. Hier zeigt sich langfristig der größte Nutzen der „Regionalkraftwerke“!